KREISVERBAND MÜNCHEN

Kreisverband München

Das nationale München seit dem Weltkriege

Als im Sommer 1918 die deutschen Truppen an der Westfront in die Defensive gedrängt wurden, gründete sich in München im Hotel „Vier Jahreszeiten“ im August die „Thule Gesellschaft“. Aus ihren Reihen stammten viele Männer, die später in der nationalen Bewegung führenden Stellen bekleideten.

Die DAP, Vorläuferin der NSDAP, und das „Freikorps Oberland, aus dem die „Sturmabteilung SA“ entstand, wurden von Mitgliedern der „Thule Gesellschaft“ gegründet. Ebenso befand sich der „Münchner Beobachter“, der spätere „Völkische Beobachter“ in ihrem Besitz. Während der Münchner Räterepublik wurden sieben Mitglieder der „Thule Gesellschaft“ von den Bolschewisten ermordet. Die ersten Blutzeugen der dortigen Bewegung.

Am 24. Februar 1920 fand ihm Festsaal des Münchner Hofbräuhaus die Umbenennung der DAP in NSDAP statt. Bis zu ihrem Verbot und Auflösung 1945 durch die Siegermächte, hatte sie ihren Sitz in München. Insbesondere in der Zeit des Dritten Reiches trug die bayerische Landeshauptstadt den Beinamen „Hauptstadt der Bewegung“.



Ende Januar 1923 fand der 1. Reichsparteitag der NSDAP in zwölf Sälen der Stadt und dem Marsfeld statt. Die Veranstaltung war ein überwältigender Erfolg für die nationale Bewegung. Schon am 9. November des selben Jahres kam es zum Marsch auf die Feldherrenhalle.

Als Reaktion darauf kam es zum 1. Verbot der NSDAP, im Februar 1925 erfolgte die Neugründung im Münchner Bürgerbräukeller, wo auch der Ausgangspunkt zum Marsch auf die Feldherrenhalle gewesen war. Im November 1939 wurde an ebenjener Stelle ein Bombenattentat auf die Partei- und Reichsführung verübt. Es gab 8 Tote und 63 Verletzte. Der Bürgerbräukeller wurde 1979 abgerissen; heute steht an seiner Stelle das Hotel „Hilton München City“.

Nach dem 2. Weltkrieg erschien in München von 1951-2019 die „National-Zeitung“. Ab 1958 im DSZ-Verlag, der bis 2020 seinen Sitz ebenfalls in München hatte. Im Jahr 1971 wurde in der bayerischen Hauptstadt der Verein „Deutsche Volksunion“ gegründet. Die DVU fusionierte später als Partei mit der NPD.




Wofür steht die NPD? Wofür stehen die Systemparteien?

Welche Inhalte vertreten die Systemparteien, welche die NPD? Gibt es über­haupt Unterschiede zwischen den Systemparteien?
Im Folgenden betrachten wir eine Auswahl für uns wichtiger politischer Standpunkte und prüfen hierzu die Positionen der Systemparteien. Ausschlaggebend hierfür sind Wahlprogramm, Partei­programm und Abstimmungsverhalten in den Parlamenten.